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Die Ribelbüüchwiber aus
Altstätten/SG |

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Die "Ribelbüüchwiber-Hexen" Altstätten
Während einigen
Tagen im Jahr ist Altstätten SG fest im Griff der Narren. Daran haben in
der Rheintaler Fasnachtshochburg auch die Ribelbüüch-Hexen ihren Anteil,
die seit 1992 aktiv sind und mit den Zuschauern allerlei Spitzbübisches
im Schilde führen. Opfer der Altstätter Hexen sind praktisch nur Frauen,
denn hinter den originellen Holzmasken stecken ausschliesslich Jungen
und Männer. Manch eine Umzugsbesucherin ahnt Unheil, wenn die
Ribelbüüch-Wiber nahen und versucht sich zu verstecken. Doch die Hexen,
ihrer 50 an der Zahl, treiben sich auch hinter dem Rücken des Publikums
herum. |

| Auf ihren hölzernen Gestellen an den
Füssen kommen die Masken halsbrecherisch auf einen
zugeschlittert. Wer Pech hat, wird zum Hexenwagen entführt, in
eine Art Zentrifuge geschnallt und in dieser kopfüber, kopfunter
herum geschleudert, dass einem hören und sehen vergeht.
Ja, die Ribelbüüchwiber sind
mitverantwortlich, dass sich am Fasnachtssonntag ein wilder
Umzug durch die Strassen des Städtchens bewegt. |
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Die Hexen treiben aber nicht nur Schabernack, sondern zeigen sich auch
freigebig. Anlässlich der Strassenfasnacht am Samstagabend vor dem
Aschermittwoch verteilen sie an die Passanten Rheintaler Ribelmais. Das
einstige Hauptnahrungsmittel in dieser Gegend, darf nur in den Kantonen
St.Gallen und Graubünden angebaut werden. Vom Ribelmais, das auch heute
ab und wann auf den Tisch kommt, ist auch der Name der Altstätter Hexen
abgeleitet. Später am Abend sorgen die Narren mit einem kleinen
Feuerwerk für einen "Feuerzauber" über Altstätten.
Weitere Aktivitäten sind die Teilnahme an auswärtigen Umzügen, meistens
in der schwyzerischen March oder im grenznahen Ausland Oesterreich oder
Deutschland. Ihren Hauptauftritt haben sie aber in Altstätten - und
darüber freuen sich viele Fasnächtler, auch wenn von den Hexen auch
einmal Ungemach droht. |
Bericht: Peter Burgunder
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Oldies und Evergreens
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