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SCHLIPFLOCH-HEXEN
ALTENDORF - SZ
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Schlipfloch-Hexen, Altendorf
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1978, also seit über 30 Jahren, sind die Schipfloch-Hexen in Altendorf
aktiv, nachdem der Verein im Dezember 1977 durch einige
unternehmungslustige Burschen aus der Taufe gehoben wurde. Die
Narrenclique steht in schönster Blüte, denn nicht weniger als 45 Hexen
sorgen an den Fasnachtstagen in der March für ein farbenfrohes Bild im
Dorf. Immer am Güdismontag veranstalten die Hexen in Altendorf den
Kinderball und am Abend des gleichen Tages wird die Hexenverbrennung
organisiert.
"Masken auf" heisst es in der ganzen March vom Dreikönigstag bis zum
Fasnachtsdienstag. Da macht auch das aufstrebene Altendorf keine
Ausnahme. Das Maskenbrauchtum wird gelebt, die fünfte Jahreszeit ist
hoch im Kurs. Altendorf ist auch eine Rölli-Hochburg (Rölliclub),
ausserdem versuchen die Einscheller, den Winter zu vertreiben. Genauso
populär ist die Schlipflochclique, deren Holzmasken von Paul Mannhart
aus Berschis SG geschnitzt wurden. Der etwas eigenartige Name beruht auf
einem Naturereignis, das 1704 Altendorf erschütterte, als im Gebiet "Schlipfloch"
ein gewaltiger Erdrutsch niederging, der Verwüstungen auslöste und
Menschenleben forderte. Die damaligen Einwohner konnten sich dieses
Unglück nur mit "Hexerei" erklären.
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Bild: Schlipfloch-Hexen
Altendorf
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Die Schlipflochhexen verbergen
sich hinter einer lieblichen Maske, die niemandem Angst
einflösst. Das bunte Kostüm mit der hohen Kopfbedeckung,
bestehend aus einem roten Tuch mit weissen Tupfern, und
der obligate Hexenbesen, vervollständigen die Ausrüstung
der Altendorfer Narren, welche auch an auswärtigen
Umzügen zu sehen sind.
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Oldies und Evergreens
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