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Bassersdorfer Fasnachtskomitee, (Fa-Ko-Ba)

Zum 50 jährigen Jubiläum

Bild vom 1. Umzug in Bassersdorf 1956

Fa-Ko-Ba

Es wurde 1956 gegründet und machte sich die Aufrechterhaltung der Fasnacht zur Aufgabe. Diese ist unmissverständlich in den Satzungen festgehalten und einem dazugehörenden Komitee. Im Fakoba ist vieles etwas anders, darum spricht keiner von Statuten und einem Verein, sondern von Satzungen und einem Komitee.

Das Fasnachtskomitee setzt sich zusammen aus etwas schrägen weiblichen und männlichen Individualisten, welche sich zum Ziel gesetzt haben, die Bassersdorfer Dorf-Fasnacht als Tradition weiter zu pflegen und auch weiter zu entwickeln. Bei uns finden interessierte, unabhängig von Konfession und IQ, Aufnahme. Hauptsache, sie engagieren sich massiv für das Gelingen der Fasnacht.

Mitgliedschaft und Aufstieg im Fakoba sind seit 1958 in einer klaren Hierarchie geregelt: Vom Anwärter und dem Novizen über den 21er Rat kann der Fasnächtler je nach Eignung und Engagement bis zum Grossnarr aufsteigen.

Die 21er Räte besetzten meist eine Charge, d.h. sie zeichnen sich Verantwortlich für eine der vielen Aufgaben im Fakoba. Der eigentliche Vorstand setzt sich zusammen aus Obernarr (Präsident), Kritzler (Aktuar) und Säckelmeister (Kassier).

 

  Obernarr Rolf Zemp                                                                         

Ornat und Fez ist die Bekleidungen der Bassersdorfer Fasnächtler:

Die Wurst bezeichnet die Charge der Träger. Beim Eintritt in der 21er Rat erhält das Fakoba-Mitglied das Ornat. Nebst blauer Jacke gehört auch das rote Gilet dazu. Novizen tragen nur ein weisses Hemd und eine schwarze Hose. Der Novize erhält den Fez, allerdings ohne Krone und ohne Wurst. Erst beim Eintritt in den 21er Rat wird die Kopfbedeckung damit ergänzt. Das Krawättli wird dem Novizen abgegeben. Blau ist oben und Rot unten zu tragen.

Grosse Vielfalt an Fa-ko-Ba-Orden

 

Bassersdorfer Fasnachts-Zytig

 

Die Fasnachtszeitung „De Schwarz“ ist ein wichtiger Bestandteil der Bassersdorfer Fasnacht. Zum einen beinhaltet sie das Programm der Festivitäten und damit unentbehrlich für alle Besucher, zum anderen sollen sie die Ereignisse aus Bassersdorf und Umgebung widerspiegeln.

 

Nachgeführt werden ca. 50 Fakobaner(innen) und davon aktiv meistens so um die 30 Nasen, (das liegt daran, dass auch noch Grossnarren zum Teil Chargenträger sind und die Novizen und Anwärter nicht wegzudenken sind). Ohne deren Mithilfe es kaum möglich wäre, eine solch grosse Aktivität während der ganzen Fasnachtszeit vom Schmutzigen Donnerstag bi Giigeli Zyschtig an den Tag zu legen, hier in Bassersdorf. Besonders gross ist auch der Umzug am Sonntag, sicher einer der grössten im Zürcher Unterland, zu dem meist um die 10'000 Zuschauer dem farbenfrohen Spiel der Narren zuschauen.

 

Kontakt: www.basi-fasnacht.ch

Der erbrachte Beweis von Narrengeist (Siehe auch unter Bücher)

Bassersdorfer Fasnacht          Bassersdorfer Umzug-Video

 

 

Bericht: Dölf Stöcklin

 

 

 

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Stand: Dezember 2011