Brauchtum-Fasnacht     

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Chälenwaldtüfel

 

Chälenwaldtüfel Schübelbach

Er sieht wahrhaftig teuflisch aus - der Chälenwaldtüfel aus Schübelbach, der während der Fasnacht seit 2001 die Gegend unsicher macht. Die Narrenzeit dauert ja nur einige Wochen, den Rest des Jahres verbringt der "Tüfel" unbemerkt im Chälenwald.  Bei einer so langen Wartefrist stauen sich Energien auf, die sich während der närrischen Tage mit aller Kraft entladen. Prächtig und mächtig erscheinen die Masken an den Umzügen. Die teuflischen Fratzen, die grossen Hörner, das Pelzfell und die fuchtelnden Gabeln, verleihen dem  Chälenwaldtüfel ein imposantes Gehabe.

 

Die schaurigen Gestalten wurden im Herbst 2000 von einigen Mitgliedern des Turnvereins Buttikon-Schübelbach im Wald entdeckt und für die Fasnacht 2001 erstmals ins Leben gerufen. Bei der Premiere am Dreikönigstag  wurde es einigen Bewohnern in der March doch Angst und Bange, denn kaum einer von ihnen wusste zuvor, dass der nahen Umgebung der Teufel hauste. Wer aber mit der Schreckensmaske Bekanntschaft schliesst, bemerkt schnell, dass die Teufel an der Fasnacht kaum Böses im Schilde führen, sondern ihre überschüssige Kraft austoben wollen.

Zur Narrenzeit machen 25 "Tüfel" die Gegend unsicher. Sie nehmen an den Umzügen in der näheren und weiteren Umgebung teil. Und sie leisten ihren Beitrag zur Brauchtumspflege in der March und fügen sich nahtlos in das vielfältige
Maskengeschehen in der Region ein.
 

 

 

Bericht: Peter Burgunder

 

Hier sind die Chälenwaldtüfel Schübelbach zu finden: Chälenwaldtüfel
 

 

 

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Oldies und Evergreens

 

 

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Stand: 07.06.10