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AMALIA-ZUNFT GALGENEN
Zu
den traditionsreichen Maskenvereinen in der March zählen die
Amalia-Hexen aus Galgenen, die seit 1955 aktiv sind und mit ihrem
drolligen Aussehen auch heute im Mittelpunkt der Dorffasnacht stehen.
Die Holzlarven sind furchterregend, aber in den Narrenkostümen stecken
keine Bösewichte, sondern vom Fasnachtsvirus erfasste Dorfbewohner, die
gerne Schabernack mit den Zuschauern treiben und sich recht freigebig
zeigen: zum Aufwärmen gibts für die Besucher schmackhafte, heisse Suppen
oder für bevorzugte Umzugsbesucher sogar ein Gläschen "Rosouli", ein in
der March gebranntes Schnäpschen.
Das lange Warten auf die närrischen Tage hat auch in Galgenen am 6.
Januar ein Ende. Am Abend des Dreikönigstages tritt die Amaliazunft
begleitet von den Einschellern erstmals vor das Publikum. Der Narrenruf
"Oh Häx, oh Häx.." ist bis zum Fasnachtsdienstag immer dann lautstark zu
hören, wenn die Hexen ihren farbenfrohen Auftritt haben. Ulkig war schon
die Geburtsstunde der Amalia-Hexen 1956 auf dem "Sternen-Platz" in
Galgenen.
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