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Hölloch Hexen

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Die Hölloch-Hexen Winterthur

Die Höllochhexen

Winterthur zählt nicht gerade zu den Fasnachtshochburgen. Dennoch treiben während der Fasnachtstage mehrere Hexenvereine ihr Unwesen in der Stadt. Originell treffen die Höllochhexen auf, die seit immerhin 1979 aktiv sind, aber ihren Ursprung ganz klar in der schwyzerischen March haben. Pate der Höllochhexen sind denn auch die Lauitüfel der Narrhalla Reichenburg, die ab und zu Besuch der Göttikinder aus Winterthur erhalten, wenn sie früh im Januar zur Teilnahme an einem Umzug einladen.

 

Die Höllochhexen zählen etwa 30 Aktive. Wer früher bei dieser unabhängigen Fasnachtsbrauchtumsgruppe mitmachen wollte, musste aus der Zentralschweiz stammen. Heute sind die Eintrittsbestimmungen lockerer. So viele Heimwehmärchler gibt es in Winterthur wohl nicht, dass daraus auf Dauer ein Hexenverein Bestand gehabt hätte. Die freundschaftliche Verbindung mit der Innerschweiz wird aber hochgehalten.

 

Jedes Jahr besuchen die Höllochhexen einen oder mehrere Umzüge in der March und in der übrigen Innerschweiz.

Die Gesichter der Narren sind durch die grüne Holzmaske verborgen, welche allgemein Gefallen findet. Überhaupt ergibt sich ein harmonisches Bild, wenn die Höllochhexen im schwarzen Rock, rotem Kopftuch, Fellschürze, und behaart an Händen und Füssen, auftreten. Schrecken vermögen die furcherregenden Masken aber schon einzujagen, vor allem, wenn sie am Strassenrand ihre Hexenbesen einsetzen. Wie alle Hexen, zeigen sie sich freigebig: Bonbons oder andere Süssigkeiten werden vor allem an die jungen Zuschauer verteilt.

Wie fast überall im Kanton Zürich, erlebt die Strassenfasnacht in Winterthur den Höhepunkt eine Woche später als in den katholischen Narrenortschaften in der Ost- und Zentralschweiz. Selbstverständlich sind die Höllochhexen dabei, wenn am Sonntag (1. Fastensonntag) am Umzug durch Winterthur ziehen.

 

LINK zu den Hexen: hoelloch-hexen.ch

 

Bericht: Peter Burgunder

 

 

 

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Stand: März 2011