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Klausjagen

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Das Klausjagen in Küssnacht

Das Klausjagen findet am 5. Dezember statt mit der Ausnahme: fällt der 5. Dezember auf einen Samstag oder Sonntag wird in diesen Fällen am vorhergehenden Freitag marschier. Hauptereignis ist der Umzug um 20.15 Uhr. Anschliessend trifft man sich in den Wirtschaften zum traditionellen «Rippli mit Chruut» (Rippenstück mit Sauerkraut) und feiert bis in den folgenden Morgen. Dann versammeln sich die Klausjäger noch einmal zu «Sächsizügli).

 

 

Das Klausjagen war nicht immer so harmonisch wie heute: Einst zogen die jungen Burschen lärmend durch Küssnacht, pöbelten die Leute an und schossen in den Gassen. Sie nötigten die Küssnachter, ihnen Esswaren, Wein und Spirituosen zu schenken. Wenn sich die Kerle in die Quere kamen, prügelten sie sich. Im 19. Jahrhundert wetterte die Lokalzeitung übe die minderjährigen Strolche und die Behörden versuchten Jahr für Jahr die Unsitte zu verbieten – vergeblich. 1928 beschlossen deshalb einige Männer, das Klausjagen von den üblen Auswüchsen zu befreien und in geordnete Bahnen zu lenken. Dafür gründeten sie die St. Nikolausengesellschaft Küssnacht. In der kleinen Gemeinde sind 1800 Männer und Burschen ab sechzehn Jahren Mitglieder der St. Nikolausengesellschaft. 1300 Männer nehmen jeweils am Küssnachter Umzug teil.

Auskunft: Verkehrsverein Arth, Rathhausplatz 3,  6415 Arth

 

www.klausjagen.ch

 

 

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Stand: 07.06.10