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Lochsteinhexen Buttikon/SZ
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Buttikon ist nicht gross, aber an den Fasnachtstagen sind im Dorf
in der March besonders viele Hexen los. Gleich zwei Hexenvereine
versuchen zwischen dem Dreikönigstag und dem Fasnachtsdienstag die bösen
Geister zu vertreiben. Sie beteiligen sich aber nicht nur an der
Dorffasnacht, sondern besuchen auch auswärtige Umzüge. Bei den
Lochsteinhexen stürzen sich ganze Familien ins Maskengewand und setzen
sich die liebliche Lindenholzmaske auf.
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| Die Lochsteinhexen suchen weiterhin Nachwuchs, sind aber schon
ein beachtlich grosser Verein. Frauen, Männer und Kinder tummeln sich
als Hexen. Dabei machen sie einen freundlichen und friedlichen Eindruck.
Der Schein trügt hier nicht, denn die Hexen sind recht freigebig,
verteilen üssigkeiten und an die Erwachsenen schon einmal ein
Schnäpschen, das aus heilsamen Kräutern gebrannt ist. Einer der
Höhepunkte ist die Wurst- und Brotverteilete am Güdismontag
(Fasnachtsmontag) im eigenen Dorf. Die Narren sind mit einem
schwarz-roten Kostüm bekleidet, ihr weisses Haar verrät, dass die Hexen
schon in die Jahre gekommen sind |

| Ihre Gründung liegt aber noch gar nicht so weit zurück:
am 9. März 1999 schlug die Geburtsstunde, im Oktober erfolgte
die unvermeidliche Hexentaufe und im Jahr 2000 der erste
öffentliche Auftritt.
Unter der Anleitung des bekannten Maskenschnitzers Markus
Kläger (Pfäffikon SZ) gestalten die Mitglieder ihre Larven
weitgehend selber. Zur Ausrüstung gehört auch noch ein knorriger
Wurzelstecken, auf dem in der Regel ein Rabe thront.
Der Brauch ist an eine Sage angelehnt, die besagt, dass in einem
lichten Wald beim Rufibach, ein Hexe lebte.
Abgeleitet von dieser alten, verschmitzten Hexe, entstand der
heutige Fasnachtsbrauch
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Bericht: Peter Burgunder
Hier sind die Lochsteinhexen zu finden:
Lochsteinhexen
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