Über 600 Masken hat Paul
Strassmann in seinem Leben geschnitzt. Die ersten 50 oder 60
sind verloren gegangen. Dann begann er sie Stücke zu
nummerieren. Jede Maske ist heute fotografiert und in einem Buch
registriert. 230 Stück hängen im Museum an der Oberen
Waidstrasse, einiges hat Strassmann in seiner Wohnung
aufbewahrt, der Rest ist zerstreut in Museen und in privaten
Sammlungen.
Bündner-Masken-Museum
Wo überhaupt könnte dieses
Völklein von Trollen, Kobolden und Wurzelgeistern sonst wohnen
als in der Erde? Diese Zürcher Gnomen gehören in den Berg, das
Strassmann ihnen hier im Käferberg geschaffen hat. Es ist hier
einem glücklichen Zufall gelungen, diese Wesen und Fratzen zu
erkennen und sie dahin zu bringen, wo sie sich zu Hause fühlen.
Einem andern glücklichen Zufall ist es heute zu verdanken, dass
die Existenz dieses Museum weiterhin gesichert ist. In Heinz
Wissmann, ebenfalls ein begeisterter Fasnächtler und
Zunftmeister der Narrenzunft "Chlösterli" aus Urdorf, hat Paul
Strassmann die Person gefunden, die die Nachfolge und Betreuung
des Maskenkellers übernommen hat. Somit ist gesichert, dass das
Museum weiterhin betreut und das Kulturgut an interessierte
Personen zugänglich gemacht wird.
Neuer Besitzer dieses aussergewöhnlichen
Maskenmuseums ist Heinz Josef Wissmann, Zunftmeister der
Narrenzunft "Chlösterli" in Urdorf.
DSB