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Sardona Tüüfel Pfäfers SG
Ein Verein aus dem Sarganserland |

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Sardona Tüüfel Pfäfers SG
Die Sardona Tüüfel haben noch nicht soviele Mitglieder, sind
aber an den Umzügen im Sarganserland oder in der March eine sehr
aktive Gruppe, welche für Furore sorgt. Das bekommt der eine
oder andere perplexe Zuschauer zu spüren, wenn der mitgeführte
Baum am Strassenrand einfach einem Passanten überlassen wird und
die Masken weiter ihres Weges ziehen.
Die Teufel lassen gerne einige Zeit vergehen, bis sie den Baum
wieder in ihren Besitz nehmen. Und der als Opfer ausgesuchte
Mann erinnert sich noch lange daran, welche Last er zu halten
hatte.
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| Als im Jahre 2003 Fasnächtler einer Guggenmusik in Pfäfers den
Maskenverein gründeten, beriefen sie sich auf eine Sage, die im 1902
erschienen Buch "Sagen des Kantons St.Gallen" erwähnt wird. Ganz hinten
im unwegsamen Calfeisental, wo das Vieh sömmert, heisst eine Örtlichkeit
Tanzboden. Diesen Platz suchten die Kühe und Rinder nie auf, weil sich
dort jeweils in der Nacht vom Freitag der Teufel mit Gleichgesinnten
traf. Diese Geschichte diente als Hintergrund für das Entstehen der
Narrenfigur. |

| Zudem ist das Sarganserland eine Hochburg der Fasnacht mit den
Zentren Mels, Flums und Walenstadt. Da war es naheliegend, dass auch in
Pfäfers ein eigenständiger Maskenverein aus der Taufe gehoben wurde. Die
sehenswerten Holzmasken stammen aus dem Atelier von Max Tschus aus
Walenstadt, bei dem drei Mitglieder der Sardona Tüüfel ihre Masken
selber schnitzten. Die Ausrüstung der rot gekleideten Narren wird durch
Glocken um die Hüften, mit denen sie akustisch auf sich aufmerksam
machen, und eine Holzgabel, vervollständigt. |
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Bericht: Peter Burgunder
Hier sind die Teufel zu finden:
Sardonateufel
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