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Die
Schnappesel
Fünf
junge Burschen riefen 1962 die «Schnappesel» ins Leben und griffen dabei
eine Idee auf eine Maskengestalt, die im Zürcher Oberland beim
Sylvesterbrauchtum üblich war, dem «Sprenggeler». Der «Schnappesel»
sollte sowohl in einem Saal als auch auf den Strassen auftreten können.
Die jungen Burschen bauten alles selber.
Zum
ersten Mal traten die «Schnappesel» 1962 an einem Ball im Hotel „Elite“
in der Nähe des „Kaufleuten“ auf. Von der FGZ aus war man auf diese
originellen Gestalten aufmerksam geworden und man beauftragten im Mai
1962 die jungen Burschen, für die FGZ an einem Umzug in Strassburg
teilzunehmen. Von 1975 bis 1982 war Werner Stutz, Gründermitglieder der
«Schnappesel», auch Vizepräsident der FGZ.
Die
«Schnappesel» zählten 1982 elf Mitglieder. Es waren lauter Männer, denn
für Frauen waren die Figuren viel zu schwer zum tragen. Der jährlichen
Mitgliederbeiträge belaufen sich auf 120 Franken und bei einem
auswärtigen Engagement übernehmen die Mitglieder auch die Kosten selber. |