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Schwäfälhäxä
(Schwefelhexen) Reichenburg

| Die Schwäfälhäxä von Reichenburg stellen eine noch junge
Brauchtumsgruppe, die erst im Jahre 2003 das Licht der Welt erblickten.
Schenkt man der Sage Glauben, weisen sich die Hexen über ein viel
höheres Alter aus. Dort wo die Schwefelquelle ihren Ursprung hat, lebten
schon im Altertum Kobolde, die ihr Unwesen trieben. Hier hatten auch die
Hexen ihr Quartier, bis sie sich nach der offiziellen Vereinsgründung
für kurze Zeit im Jahr an die Oeffentlichkeit wagten. |

Die jüngsten Masken in der March haben vom Dreikönigstag bis zum
Aschermittwoch Saison. Während der fünften Jahreszeit sorgen die
Schwäfälhäxä allerdings für gehörig Ramba Zamba, wenn sie mit ihrem
originellen Fasnachtswagen in Reichenburg erscheinen oder in einer
anderen Ortschaft an einem Umzug teilnehmen. Zur Zeit tragen 14
Mitglieder die unverkennbare Holzmaske mit dem schwarzen Fell, das gelbe
Oberteil und den blauen Rock. Ein Gürtel mit einer Glocke
ergänzt die Aufmachung, zu welcher der obligate Hexenbesen gehört. Mit
einer Holzrätsche künden sich die Narren auf der Strasse lautstark an.
Wenn die Schwäfälhäxä ihre Larve aufsetzen, tragen sie ihren Teil
dazu bei, dass in der March das Maskenbrauchtum in vollen Zügen gelebt
wird. Eines der Ziele der jungen Reichenburger Narren ist denn auch die
Pflege des Brauchtums.
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Bericht: Peter Burgunder
Mehr über die Schwäfälhäxä -
Schwefelhexen
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